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Die naive Geschichte der Unendlichkeit oder erbarmungslose Piraterie

2 Apr 2009 – 22 Apr 2009

Galerie p13

Heidelberg, Germany

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Die Unendlichkeit ist der direkten menschlichen Erfahrung nicht zugänglich. Vorstellbar sind jedoch Alternativen von Wirklichkeit - diese aufzuzeigen und mit ihren Möglichkeiten zu spielen, darum geht es in Anika Rosenbergs Kunst. Die Ausstellung „Die naive Geschichte der Unendlichkeit oder erbarmungslose Piraterie“ kreiert eine fiktive Welt, in der angebliche Lebensspuren von fiktiven Protagonistinnen zu einer spannenden Erzählung verknüpft werden: Eine Zeichnung suggeriert den tragfähigen Entwurf einer Beammaschine, der von einer obskuren, mächtigen Organisation geklaut bzw. kopiert werden soll. Ein Super8 Film dokumentiert den Mord an einer Kosmonautin, Geheimakten und ein Video über einen bewohnbaren Planeten wurden erst sicher- und werden nun in Heidelberg, ausgestellt. Die Künstlerin Anika Rosenberg inszeniert sich als jede der in die Erzählung involvierten Figuren, als Spionin, als erfolgreiche Erfinderin, als Kosmonautin und als Auftragskiller. Für ihr komplexes Ausstellungskonstrukt, das mit den Medien Fotografie, Zeichnung, Text und Video arbeitet, verwendet sie Anleihen aus gängigen Motiven des Science-Fiction Genres: reale Möglichkeiten werden mit fiktionalen Spekulationen angereichert. Für ihr Motivrepertoire bedient sich die junge Künstlerin dabei aus verschiedenen historischen Ereignissen, fiktiven Vorlagen und dem zeitgenössischen Diskurs zur Kunsttheorie mit Ideen, Motiven und Material, wodurch der Begriff der Piraterie mit dem der Appropriation gleich gesetzt werden kann.

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