Exhibition

“Allegorie”

5 Jun 2018 – 23 Jun 2018

Event times

Tue-Sat 13-18h

Cost of entry

Free

Galerie Pleiku

Berlin
Berlin, Germany

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5.- 23.6.2018
​Noora Ylipieti & Veera Kaamos Pitkänen
“Allegorie”
Opening: June 5th 18-21h, Welcome-Willkommen!

About

The theme of the exhibition is religion, interpreted via art history and by inspecting the emergence of Christianity into contemporary art. An inspiration for the working process of this exhibition has been the lesser known phenomenons of Renaissance art. 

A dialogue with the audience is sought via a dichotomy of familiar elements, colours and symbols which seek to evoke feelings of ‘strangeness’. The purpose is to spark an interest in recognising and contemplating familiar stories, and to demonstrate an earlier visual tradition in a new way.

The gallery is open Tuesdays to Sundays 13-18, both artists are present at the gallery during opening hours for the entire duration of the exhibition.

​Noora Ylipieti:

I process familiar characters and events from the Bible in a new light, and develop continuing stories for them. In my paintings, the visual tradition of Christianity adopts the look of contemporary art. The art of the Renaissance era works as an inspiration for discovering viewpoints.

In my works the tales of Christianity, sexuality, gender and corporeality alternate and come together. The starting point for the creative process is in wondering. My works could be described as straightforward, dynamic and funny. The purpose for my artworks is to enable people to think without prejudice.

In many of the paintings one can find familiar characters from the Bible, in new shapes such as animals or ‘creatures’. Betwixt the chaos in the artworks the audience may find a tightly constructed space where physical power symbols and emotions hold influence.

Noora Ylipieti (MA) is sponsored by Pébéo.

Veera Kaamos Pitkänen:

Thematically, the influence of mythologies, religions and esotericism can be found in my artworks. Comparative religious study is an important part of my working process. Renaissance era as a whole - with its moods, aesthetics, arts and formality - is important for my work, which touches on difficult subjects in a subtle, disciplined way.

I use the rich symbolism of the Renaissance era, such as certain colours, gestures and objects as a focal point in my art. An understanding of this language of symbols is mostly lost to the contemporary viewer, and I hope to re-vitalize it.

My medium is paper collage. Recycled art books and magazines are my main material. 

I don’t rely on digital tools in creating a functioning visual work. The handling of the material that I use requires a careful consideration of composition, as well as that of size and colour. I find the idea that my work requires patience and precision - that the work cannot be altered once a decision has been made - attractive. This slow process builds a bridge to the constructive ideals of old art.

The mood of my collage is restrained, which allows for an intimate exchange with the audience. 

www.nooraylipieti.com
www.veerapitkanen.com

Das Thema dieser Ausstellung ist Religion, welche aus der Geschichte der Kunst heraus interpretiert wird, speziell durch das Auftauchen des Christentums in zeitgenössischer Kunst. Besonders die weniger bekannten Phänomene der Kunst während der Renaissance waren eine Inspiration bei der Arbeit an der Ausstellung.

​Die Ausstellung versucht einen Dialog aufzubauen in dem ein Zwiespalt bekannter Elemente, Farben und Symbole hergestellt werden, welche ein „fremdes“ Gefühl erzeugen sollen. Dies soll ein Interesse am Erkennen von bekannten Geschichten erwecken und zu eine frühe visuelle Tradition auf eine neue Art zu demonstrieren.

Die Galerie ist von dienstags bis sonntags von 13:00-18:00 geöffnet, beide Künstler werden während den gesamten Öffnungszeiten in der Ausstellung anwesend sein.

Noora Ylipieti:

Ich verarbeite bekannte Charaktere und Ereignisse aus der Bibel in einem neuen Licht und entwickle neue, weiterführende Geschichten für diese. In meinen Bildern nehmen die christlichen Traditionen den Look zeitgenössischer Kunst an. Besonders Werke aus der Renaissance waren eine Inspiration für mich, um neue Perspektiven zu entdecken.

In meinen Werken kommen Geschichten aus dem Christentum, Sexualität, Geschlechter und Körperlichkeit zusammen. Meine Arbeit an einem neuen Werk im Wundern und die fertigen Gemälde können als unkompliziert, dynamisch und lustig beschrieben werden. Ich möchte, dass meine Bilder es anderen Menschen ermöglichen, ohne Vorurteile zu denken.

In vielen meiner Bilder werden Sie bekannte Charaktere aus der Bibel entdecken, oft in der Form von Tieren und anderen „Kreaturen“. In dem Chaos, welche auf den Bildern dargestellt werden, werden die Betrachter oft einen sehr eng abgesteckten Raum finden, an dem physische Machtsymbole und Emotionen Einfluss haben.
Noora Ylibieti (MA) wird von Pébéo gesponsert.

Veera Kaamos Pitkänen:

Thematisch kann man Einflüsse aus Mythologien, Religionen und Esoterik in meiner Kunst sehen. Vergleichende Religionslehre ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Die gesamte Renaissance mit seinen Stimmungen, seiner Ästhetik, seiner Kunst und den Formalitäten ist sehr wichtig für meine Kunst, sie befasst sich mit schwierigen Themen auf eine sehr subtile und disziplinierte Art und Weise.

Ich benutze kräftige Symbole aus der Renaissance, bestimmte Farben, Gesten und Objekte, welche zu einem Blickpunkt in meiner Kunst werden. Ein Verständnis für diese Sprache der Symbole ist vielen Betrachtern heute verloren gegangen und ich hoffe, dass ich dieses wiederbeleben kann.

Mein Medium sind Papier Collagen, dazu benutze vor allem ich recycelte Bücher und Magazine.

Ich benutze bei meiner Arbeit keinerlei digitale Werkzeuge. Die Handhabung mit meinen Materialien erfordert eine gründliche Überlegung, bei der Zusammensetzung muss besonders die Größe und Farbe passen. Ich finde es sehr attraktiv, dass meine Arbeit so viel Geduld und Präzision erfordert, denn sobald ich eine Entscheidung gefällt habe, kann ich diese nicht mehr ändern. Dieser langsame Prozess lässt mich eine Brücke zu den Idealen dieser alten Kunstwerke bauen.

Die Stimmung in meinen Werken ist sehr zurückhaltend, welche einen intimen Austausch mit den Betrachtern ermöglichen soll.

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