Exhibition

Liebe-Poesie-Revolution

2 Sep 2011 – 16 Sep 2011

Event times

20 Uhr

Michaela Helfrich Galerie

Berlin, Germany

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Am 2. September 2011 eröffnet in der Michaela Helfrich Galerie die Ausstellung „Liebe-Poesie-Revolution“. Zu diesem Thema stellen die Künstler ihre individuellen Arbeiten vor. Neben abstrakter und gegenständlicher Malerei sind auch Installationen und Skulpturen zu sehen. Die à 'lmalerei von Oliver Dehn zeigt eine eigene Spielart des Realismus. Christina Gay entführt in ihre gegenstandslose Welt. Emel Geris vereinigt in ihren malerischen, virtuosen Bildern Themen und versetzt den Betrachter in einen Tagtraum von unterschiedlichen Welten und Kulturen. Die Bilder und Installationen von Björn Paulissen weisen Varianten des Konstruktivismus und Minimalismus auf und präsentieren anheimelnde Industriegebilde in einer Farbcollage. Die lyrisch anmutenden Bilder von Ralf Rose zeigen romantische Intimität. Die colorierten Skulpturen von Stefan Seitz sind eine eigenartige Mischung aus Symbolismus und witziger figurativer Darstellung, Tierskulpturen mit einer Kreissäge rustikal in Holz geformt. Nanako Shikata's Bilder und Skulpturen sind farblich sehr zurückhaltend und eröffnen einen neuen Raum von Geschwindigkeit und Bewegung. Thomas Jüptner bringt uns mit seinen kleinformatigen, erotischen Portraits zum Träumen. Die Frauengesichter und Autorendarstellungen von Michael Killian Wagner berühren in einer zarten und feinfühligen Weise und beeindrucken durch ihre gestalterisch reduzierten Motive. Die Art und Weise, wie Thomas Koch Menschen in Gruppen in eine malerische Landschaft stellt, regen zum Nachdenken über Soziologie, Raum und Zeit an. Sybilla Weisweiler teilt in ihren Acrylbildern die Welt in pointillistischen Strukturen auf. Die aus mehreren Teilen komponierten Würfelbilder von Elvin Karasslan bieten - von allen Seiten betrachtet - eine unterschiedliche, interessante Wahrnehmung. Je nach Standpunkt setzt sich diese für jeden Betrachter neu zusammen. Uta Zeidler lässt uns durch die à Š“bereinanderschichtung von Farbaufträgen über die Dialektik von Werden und Vergehen, von Menschen und Landschaften und eigenen Emotionen nachdenken. Die klassische Aufteilung der à 'lbilder von Gerard Waskievitz, die von existentialistischen Themen bestimmt scheinen, lassen in ihrer farblichen Zurückhaltung die Beschäftigung mit alten Meistern erkennen. Susanne Schirdewahn nennt ihre humorvollen und schockenden Materialcollagen „Kopfgeburten“, die sie aus Stoffen und Materialresten formt und verschnürt. Ihre Malerei in groà Š¸en Bildformaten vermischen Anteile von Sehnsucht, Realität und Traum in einem somnambulen Farbenrausch. Die groà Š¸zügig angelegten à 'lbilder von Diana Moro haben Aufbegehren und politischen Aktivismus der Jugend zum Thema. Miran Kim zeigt ihre romantischen Landschaften, die mit alter asiatischer Malerei korrespondieren. Manfred Niepel outed sich in seinen eigenwilligen kubistischen Farbkompositionen als Picassofreund. Während Marcia Raquel Székely im minimalistischen Gestus die Poesie der gegenstandslosen Welt veräuà Š¸erlicht, geben die Goldreliefs von Silke Albe dem Motto der Ausstellung einen unerwarteten Aspekt. Und wer sich nicht auf dem „Politikerstuhl“ von Klaus Berends positionieren will, versinkt nach dem Ausstellungsrundgang in die Videopräsentation von Susanne Weber-Lehrfeld und fühlt sich mit ihr als Protagonistin einer Wahrheitsfindung verpflichtet, welche sich von einem „richtig“ und einem „falsch“ loszulösen sucht und das Leben als spannenden und wunderschönen Prozess auffasst. „Liebe-Poesie-Revolution“ liegt in der Wahl der Spielarten und künstlerischen Techniken. Die ausgestellten Künstler verleihen den Gegenständen und Körpern einen Zauber und Ausdruck gemäà Š¸ ihren Vorstellungen und Empfindungen. In Anbetracht der von den Künstlern gezeigten Werke weisen sie vielleicht auf die leise Revolution hin, die in uns stattfindet, die uns die Welt, wenn wir es zulassen, in einem anderen Licht erscheinen lässt. In „Liebe-Poesie-Revolution“ mischen die Galeriekünstler wild und schwärmerisch die malerische Landschaft von Realität und Fantasie auf, denn ihre Arbeiten präsentieren eine kraftvolle Erlebnisdichte im aufstrebenden Berlin-Neukölln, revolutionär neben den üblichen Kunstwegen und Kunstorten. Michaela Helfrich Galerie, Alte Kindl-Brauerei Neukölln, Werbellinstr. 50, 12053 Berlin-Neukölln Opening: 2.9., 20h, 3.9.—16.9., Di—Fr 17—20h, Sa/So 14—20h Sonderöffnungszeiten während den Berliner Kunstmessen: 7.9.—11.9.,14—22h, Finissage: 16.9., 20h 0174 - 872 99 45, www.michaelahelfrich-galerie.de

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