Exhibition

Boo Ritson — The Hobo and Friends

21 Mar 2009 – 1 May 2009

Event times

Eröffnung: 20. März 2009, 19 Uhr

Frankfurt
Hesse, Germany

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  • Tube: Ostbahnhof

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Die Ausstellung „The Hobo and Friends“, die vom 21. März bis 2. Mai 2009 in der Galerie Adler in Frankfurt am Main stattfindet, präsentiert Fotografien surrealer bis poppiger Portraits der britischen Künstlerin Boo Ritson. Schnell und pastos trägt die Künstlerin knallige Wandfarben über einer schützenden Maske aus Crème auf die Gesichter, Haare und Kleider, ihrer, zumeist aus dem Bekanntenkreis stammenden Models, auf. Das farbige Make-up, durch das Ritson das à â€žuà Š¸erliche ihrer lebenden Models ins Künstliche verändert, dient nicht der Ausbesserung eines Makels oder des Hervorhebens von Vorzügen, sondern es dient ausschlieà Š¸lich dem Erschaffen neuer Persönlichkeiten, die ihre ursprüngliche Identität hinter Ritsons Maskerade ablegen sollen. In vielen Fällen haben die illusionistischen Personenkreationen Vorlagen, denn bevor die Künstlerin mit der originellen Transformation ihrer Personen beginnt, entwickelt sie hierfür mögliche Charaktere in Form von Geschichten. Ritsons neu-erschaffene Individuen orientieren sich zumeist an Stereotypen der amerikanischen Kultur und Filmbranche. In den, für die Ausstellung „The Hobo and Friends“ ausgewählten sieben Werken sind neben einem Portrait eines Landstreichers auch solche von Cowboys und Cowgirls wie auch stilisierte Abbilder von Synchronschwimmerinnen vor monochromen, meist dunkel-blauen Hintergründen zu sehen, die mit Hilfe der ihnen beigegebenen Attribute eine eindeutige Anspielung auf die amerikanische Lebensart darstellen. Eine besondere Auffälligkeit an Ritsons Kunstwerken ist das Verdecken der Augen der dargestellten Personen durch groà Š¸e, schwarze Brillen. Hierdurch verringert die Künstlerin die Intensität der Lebendigkeit ihren Figuren; die Verhüllung dient der Verstärkung des irrealen Charakters der Personen, die sie damit zu starren Statuen macht. Der Illusion ist auch das fotografische Ablichten ihrer plastischen Werke geschuldet. Wenn die feuchte Farbe auf der Haut ihrer Models noch glänzt, lässt Ritson ihre illusionistischen Traumgebilde per Kamera erstarren und für die Unendlichkeit festhalten.

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